Skifahren und Snowboarden benötigen Energie und Ressourcen. Im Skigebiet Carezza setzen wir deshalb auf konkrete Maßnahmen, um den Ressourcenverbrauch und die Treibhausgasemissionen des Betriebs zu erfassen und, wo möglich, zu reduzieren.
Ein wichtiger Bestandteil ist die regelmäßige Erhebung des Corporate Carbon Footprint. Im Jahr 2025 verursachte der erfasste Unternehmensbetrieb von Carezza Dolomites 284 Tonnen CO₂-Äquivalente. Gegenüber 2024 mit 470 Tonnen CO₂-Äquivalenten entspricht dies einer Reduktion von rund 40 Prozent.
Ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung ist die Umstellung des Fuhrparks. Seit Herbst 2025 werden die Pistenraupen – mit Ausnahme der Schneemobile – mit HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) betrieben. Dadurch werden insbesondere die mit dem Einsatz fossilen Diesels verbundenen Treibhausgasemissionen reduziert.
Auch beim Strom setzt Carezza Dolomites auf eine klar definierte Maßnahme: Der für den Betrieb bezogene Strom stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen und wird über entsprechende Herkunftsnachweise zertifiziert.
Auch bei Beschneiung und Pistenpräparierung wird der Ressourcenverbrauch laufend beobachtet. Technische Beschneiung erfolgt gezielt bei geeigneten niedrigen Temperaturen, um Wasser und Energie möglichst effizient einzusetzen.
Bei der Präparierung werden die Fahrwege der Pistenraupen geplant und optimiert. Ziel ist es, unnötige Fahrten und mehrfaches Befahren derselben Flächen zu vermeiden und dadurch den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren.
Weitere Maßnahmen betreffen unter anderem die konsequente Mülltrennung, die Reduzierung von Einwegprodukten sowie einen bewussteren Umgang mit Ressourcen im täglichen Betrieb.
Auch in der Gastronomie spielen regionale Produkte und kurze Transportwege eine wichtige Rolle. Ein Beispiel dafür ist das Projekt „Bergler Acker“: Gemüse wird in Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten angebaut und während der Saison regelmäßig mit der Bergbahn zum Bergrestaurant Laurins Lounge Carezza transportiert.
Veranstaltungen mit konkreten Umweltmaßnahmen
Bei Veranstaltungen im Skigebiet Carezza werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um Ressourcenverbrauch und Abfall zu reduzieren. Dazu zählen unter anderem der verstärkte Einsatz regionaler Produkte, die Reduzierung gedruckter Informationsmaterialien, konsequente Mülltrennung sowie die Kommunikation und Förderung der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Für sein Engagement wurde das Skigebiet mit dem Klima-Investment-Preis von Vitalpin ausgezeichnet. Zudem ist Carezza Teil der GSTC-zertifizierten Destination Eggental, deren Zertifizierung auf international anerkannten Kriterien für nachhaltigen Tourismus basiert. Regelmäßige CO₂-Bilanzen und gezielte Maßnahmen zur Reduktion von Emissionen und Ressourcenverbrauch machen die Entwicklung transparent und nachvollziehbar. So verbindet Carezza Wintersport inmitten der Dolomiten mit konkreten Schritten für einen verantwortungsvolleren Umgang mit Ressourcen.
